Dienstag, 28. Februar 2012

Hmm...

Das Blogexperiment zeigt nur allzudeutlich, dass ich mich kaum an Pflichten binden lassen kann und/oder will, nicht einmal wenn es nur darum geht, täglich oder alle zwei Tage einen kurzen Rück- und Vorblick festzuhalten. Eigentlich ist diese Erkenntnis nicht neu: am liebsten mag ich's unverbindlich, d.h. in Bezug auf den Blog, ich schreibe wann es mir passt und wann ich Lust dazu habe. Doch eben gerade etwas mehr Disziplin zu gewinnen war ja mitunter ein erhofftes Resultat des ganzen Unternehmens, meine 'Projekte' zu organisieren ein weiteres.
Aber bis jetzt muss ich dieses Unternehmen als noch funktionierend betrachten, in gewissem Sinn bin ich gescheitert.

Sonntag gab's anlässlich eines Geburtstags zwei wohl ziemlich leckere Kuchen von mir und einen kleinen Ausflug ins Siebengebirge. Und nein, die Nähfrist habe ich nicht einhalten können...

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Dienstag, 21. Februar 2012

Alaaf und hopp.

Nach Rosenmontag in Köln ist mir inzwischen schlecht vom bloßen Anblick von Süßigkeiten und von Karneval habe ich erstmal genug.
Das soll aber nicht heißen, dass die Karnevalszeit an sich mir mit negativen Eindrücken im Gedächtnis bleibt. Klar schwindet mir die Begeisterung für die fünfte rot-weiße Garde oder zehnten grün-weißen Funken und die scheinbar immergleiche musikalische Unterstützung, doch hat das heitere, losgelöste, bunte Treiben dieser Tage auf den Straßen und zum Teil auch im Beruf, das freudige Miteinander der Menschen durchaus einen erheiternden Effekt auf mich, um den ich froh bin. Noch dazu bin ich - bis auf jetzt - bekanntermaßen Süßigkeiten sehr zugetan, sodass allein deswegen schon mir das Treiben mit seinen süßen Nebeneffekten zusagt.
Zurück zum Tagesgeschäft: An der Nähmaschine stapelt sich inzwischen die Arbeit und kann und will nicht länger liegengelassen werden. Der Geist ist willig und das Fleisch soll - verdammt nochmal - endlich auch konsequenter in seinem Willen sein.

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Donnerstag, 16. Februar 2012

Da simmer dabei...

Nun ist es das dritte Mal, dass ich die Karnevalszeit, besser gesagt Altweiberfastnacht, im Rheinland erlebt habe. Nicht dass dieses Erlebnis bisher besonders erbaulich gewesen wäre - es erinnert mich nur daran, wie die Zeit vergeht, denn vor zwei Jahren habe ich nach Altweiberfastnacht die Karnevalszeit für meinen Umzug hierher genutzt, nachdem ich nach fünf Wochen in Behelfsunterkünften endlich eine Wohnung gefunden hatte.
Dem Karneval wurde an der Internationalen Schule meiner Auffassung nach nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zwar kamen viele Kollegen und Schüler in Verkleidung, doch für eine Art Feier mussten 25 Minuten Morning Break genügen - wie nach Stechuhr wurde danach die Musik abgedreht und die Schüler aus der Kantine gescheucht. Im Deutschunterricht gab es jedoch noch Gelegenheit, das eine oder andere deutsche Karnevalslied zu lernen...
Mit Schreiben bin ich weitergekommen, doch sollte ich mal wieder nähen, denn in 10 Tagen muss ich fertig sein.

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Montag, 13. Februar 2012

Kamellen und kein Ende

12kg, das ist die Karnevalsbeute, die wir vereint am Samstagnachmittag nach Hause schaffen konnten. Es gab aber auch dank Haribo-Wagen Süßes im Überfluss.
Sonntagabend beauftragten wir die DB AG, uns für die Dauer einiger Minuten ein mobiles Wohnzimmer mit Teppich und zwei Hochschränken bereitzustellen. Montag stellte ich in der Früh fest, dass mein Porsche auf dem Hinterrad keine Luft mehr hatte, so dass ich den Bus nehmen musste - dabei hatte ich ihn erst am Freitag richten lassen.
Alles in allem muss ich mir mal wieder nen Tritt in den Allerwertesten geben, damit manche Dinge Ohren oder ein Gesicht genäht bekommen - und dass es dabei philosophisch-musikalisch-schokoladig zugeht. Ich will ja nicht ewig in so einer lähmenden Trägheit verharren, sondern will vielleicht auch noch etwas erreichen im Leben, möglichst noch in diesem Jahrzehnt.

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Samstag, 11. Februar 2012

Heimwerkeln

Es macht doch immer wieder Freude, wenn man am trauten Heim Hand anlegen und etwas verändern kann.
Ich bitte um Entschuldigung für die Post-Lücke. Wegen Couch-Gästen usw. hatte ich nicht mehr daran gedacht, den Blog fortzuführen.
In der Wohnung habe ich Anfang der Woche einige Möbel umgestellt und umgebaut bzw. erweitert, daher der Titel. An der Schule läuft alles soweit in Ordnung, vielleicht kommt bald ein weiteres Feld dazu: Eine kleine Gruppe Lehrerkollegen aus aller Welt möchte Deutsch lernen und hatte bei mir angefragt, ob ich das in die Hand nähme.
Der Couch-Besuch, ein nettes deutsch-amerikanisches Pärchen, war von Mittwochabend bis heute bei uns, war beim DAAD und im Haus der Geschichte der BRD.
Heute gehts noch zum Karneval und evtl. gibts neue Möbel - ja, wir haben noch etwas Platz.

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Samstag, 4. Februar 2012

...Rohnudelmasse vernudelt...

Mit diesem Zitat aus einem Sketch von Loriot möchte ich gleich darauf kommen, was uns dieses Wochenende beschäftigte: Wir, also meine Freundin, ihr Bruder und ich machten Freitag und Samstag Nudeln selbst mit einer Nudelmaschine, die es zu Weihnachten gab. Abgesehen davon wurden sinnlos und zeitraubend Tausende von virtuellen Klötzen hin und her getragen. Leider blieb dabei wenig Zeit für andere Dinge, z.B. für kleine öffentliche Verkehrsmittel im Wohnzimmer. War trotzdem ganz nett alles.

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Mittwoch, 1. Februar 2012

Seit heute zählt's

So, meine Vorgängerin ist seit gestern weg, ich war heute offiziell den ersten Tag allein in der neuen Schulsituation, inoffiziell habe ich allerdings schon vorher unterrichtet.
Nun habe ich ein Macbook Pro leihweise zu meiner freien Verfügung und habe heute sogar eine Anfrage bekommen, ob ich nicht für verschiedene Eltern und Lehrer nicht Deutsch unterrichten möchte. Ich denke doch ganz stark, dass ich das möchte, oder?
Einen schönen Abend hatte ich mit meiner Freundin bei Pizza Hut, wo wir mit Gutschein zwei große Pizze zum Preis von einer hatten. Später kam im Kino in der Sneak Preview 'Dame König As Spion', ein durchaus sehenswerter Agentenfilm, der zur Zeit des Kalten Kriegs in den 70ern in Großbritannien spielt. Man sollte sich aber am besten Notizen machen über die Namen der Personen und ihre Zugehörigkeiten, denn sonst kann man zwischendurch mitunter den Faden verlieren.
Morgen gehts ganz früh los, darum jetzt schnell gute Nacht.

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