Samstag, 31. Dezember 2011

Resümee - Rückblick 2011

Zigtausend Blogger berichten in diesen Stunden wohl von ihren Eindrücken des vergangenen Jahres - ich schließe mich da einfach mal an.

2011 ist viel passiert in der Welt. Jedes Jahr passiert viel, doch dieses Jahr schien mir ein Ruck durch die Welt zu gehen: schlimme Katastrophen in Japan, für die Demokratie hoffnungsvolle Revolutionen in der arabischen Welt, der indische und australische Kontinent wochenlang unter reissenden Wassermassen begraben, in Ostafrika Hungerqualen, in Europa 'nur' Sorgen um die Stabilität der Währung...
Für mich bemerkenswert waren noch die Ereignisse um Stuttgart21, die zu bisher in Deutschland noch nicht dagewesen, aber erfreulichen politischen Entwicklungen führten.
Beruflich und privat war das Jahr ähnlich turbulent für mich. Mit meinen Schülern gab es, gewissermaßen als Höhepunkt, bevor ich sie in die Oberstufe ent- und selbst die Schule verließ, neben dem Unterricht ein herausragendes Theaterstück im Frühjahr und eine erfrischende Klassenfahrt im Sommer. Überschattet wurde für mich diese letzte Zeit an der Schule von familiären Unannehmlichkeiten zum Teil krassen Ausmaßes. Meine Pläne für die zweite Jahreshälfte, nach und durch Australien zu reisen und dort zu arbeiten, sind dadurch aufgeschoben - hoffentlich nicht aufgehoben. Stattdessen orientiere mich weiter pädagogisch im Bonner Raum - mit diversen beruflich entwickelbaren Neigungen, die im 'Neuanfang' umrissen wurden, und bin mit meiner Freundin zusammengezogen.

Rückblickend auf meine bisherige Projektunterstützung mithilfe des Blogs kann ich sagen, dass mir dadurch verschiedene Vorhaben zwar nicht leichter/schneller vorankommen, jedoch mir ein besserer Überblick, eine bessere Koordination gelingt. Allerdings bleibt noch viel zu tun und ich muss mehr Selbstdisziplin, mehr Ehrgeiz entwickeln.
Ich fühle mich insgesamt auf einem recht guten Weg.
Dem Neuen Jahr blicke ich in freudiger Erwartung entgegen. Allen Menschen wünsche ich einen ähnlich zuversichtlichen Jahreswechsel.

Das Neue Jahr beginnt mit einer Reise. Ich hoffe, dass ich dabei regelmäßig zum Bloggen komme.

Per Mobiltelefon

Satz mit X - war wohl nix?

Ich lerne vor allem eines: Ich muss meine Vorhaben auf ein erreichbares Maß reduzieren.
Ein weiteres, schriftliches Vorhaben kam hinzu, welches fast abgeschlossen ist. Hingegen sind die musikalischen wie textilartigen Näh- und Strickarbeiten leider noch nicht fertig und benötigen noch etwa eine Woche, die ich erst nach meiner kommenden Reise, sagen wir bis 20. Januar abgeschlossen haben möchte.
Gleichzeitig muss ich mir überlegen, wie bindend für mich Fristen und Termine sind, wenn ich sie doch verschiebe.
Ich werde jedoch heute Abend hoffentlich mehr Gelegenheit für ein Resümee haben.

Freitag, 30. Dezember 2011

Hmpf...

Gestern war wohl nichts... statt zielorientierter Arbeit nur gezockt. Das kann ich mir bei meiner Terminknappheit schon dreimal nicht erlauben. Die gelassenere Seite in mir allerdings meint, so etwas dürfe auch mal sein.

Die Konsequenz, wie schon angekündigt: Eine Nachtschicht.
Im Kommentar halte ich morgen früh das Ergebnis fest.

Jetzt aber erstmal Ärmel hochkrempeln und loslegen. Ich wünsche mir gutes Durchhaltevermögen und weise Arbeitseinteilung.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Das Jahr neigt sich schon fast dem Ende.

Vom Handy aus zu bloggen ist etwas komplizierter, aber per E-Mail geht es.
Nur noch knapp 3 Tage bleiben mir, um meine Fristen einzuhalten - wenn ich alles schaffen will, muss ich mich ranhalten und womöglich noch eine Nachtschicht einlegen. Oder ich muss meine Ziele reduzieren.
Morgen sehe ich mal wie ich voran komme, danach entscheide ich wie es weitergeht.
Ich will gern alles Vorgenommene schaffen...
...na dann gute Nacht.

Per Mobiltelefon

Dienstag, 27. Dezember 2011

Montag, 26. Dezember 2011

2. Weihnachtsfeiertag: Wieder in Bonn

Noch nachts hatte ich mit meiner Freundin telefonieren können, was die Situation schon mal etwas entspannte - zum Glück.
Nach einem schönen Nachmittag mit der Familie in Stuttgart gab's eine interessante Fahrt nach Bonn abends und ein schönes Wiedersehen mit meiner Freundin.

Es gibt noch genügend zu erledigen bis Silvester.

Mir fallen die Augen zu...

Sonntag, 25. Dezember 2011

1. Weihnachtsfeiertag: Spiel bis in die Puppen...

Was ein Abend!
Eingeleitet durch einen TV-Krimi gab es gegen 22:00 Uhr erst Abendessen: Leckeres Fleischfondue. Dann, gegen Mitternacht, gab es schließlich noch einen Spieleabend - Trivial Pursuit bis etwa 3:00 Uhr in der Nacht!

Mit Egromu habe ich schön telefoniert, habe weiter "textiliert"*, aber keine Musik gemacht, dafür viel zu viel Zeit in den Tiefen des Internets verbracht und dabei meine Freundin anzurufen versäumt - die E-Mails, die ich inzwischen von ihr bekommen habe, lassen ihre Enttäuschung darüber vermuten.

Morgen also: unbedingt bei ihr anrufen, noch bevor es nach Stuttgart geht - ich brauche noch eine Mitfahrgelegenheit, fällt mir ein.
Ich wollte darüber hinaus vormittags noch Patchworkfotos machen.

Darum schlafe ich nun besser mal, bin schon ganz aus dem Rhythmus...

Samstag, 24. Dezember 2011

Weihnacht 2011

So, heute also vor 2011 Jahren soll es sich also zugetragen haben, irgendwo im Nahen Osten, dass jemand zur Welt kam, dessen Leben und Wirken seitdem für viel Heil, aber auch für einiges Unheil gesorgt hat. Dieses Geburtsdatum wage ich anzuzweifeln in Jahr und Tag, vermute stattdessen einigen Pfusch und "nachträgliche Korrekturen" im Zuge der Christianisierung Europas, doch überlasse ich es den Archäologen, Religionswissenschaftlern und Historikern, sich hierüber die Köpfe zu zerbrechen.
Fakt ist jedoch, dass zur Wintersonnenwende, zur längsten und womöglich kältesten Nacht durch ein leuchtend-warmes Fest einen Kontrapunkt zu setzen und die Familie in feierlicher Stimmung zusammenzubringen, heilsam für das Gemüt und die Gesellschaft ist. Und darum mag ich Weihnachten - freikirchlich.

Mal wieder einen schönen Baum haben wir dieses Jahr! Nordmanntanne, etwas ausladende Äste, füllt seine Ecke voll aus und macht sich gut mit roten Glaskugeln, Kerzen, Rosen und diversen Aufhängern.

Es ist spät in der Nacht. Ich mach's mal wieder kurz: Mit dem Baum hat alles geklappt, mit ALS habe ich einen Schritt geschafft, mit den Textilien ebenfalls. Für letztere bin ich glaube ich gut in der Zeit, für ALS muss ich deutlichere Fortschritte machen. Am nächsten Tag mehr davon - und endlich ein Egromu-Anruf.

Gute Nacht.

Freitag, 23. Dezember 2011

Heute mal kurz...

...denn meine Freundin will noch mit mir telefonieren und ich habe noch nicht alles erledigen können, was ich mir vorgenommen habe:

Der Baum ist besorgt - nach einem schönen, grün-agrikulturell-nostalgischen Gespräch mit einem Baumhändler für 25 Ocken durfte ich den selbstausgesuchten, frisch abgesägten Baum sowie einen selbstgebrannten Himbeerlikör mitnehmen.

In der Textilarbeit bin ich etwas vorangekommen, es ist aber noch mehr Fleiß vonnöten.

In der Musik und dem Verpacken bin ich noch gar nicht tätig geworden, Schande über mich. Das Verpacken will ich auf jeden Fall noch vor dem Einschlafen noch schaffen, der Musik mich zumindest vorbereitend noch widmen.

Morgen steht natürlich das übliche "Weihnachtsgedöns" an - Baum aufstellen, schmücken usw. Ich will sehen, ob ich weiterkommen kann mit ALS und den Textilien - es wäre wünschenswert und irgendwie auch nötig. Und Egromu sollte ich anrufen.

Soweit für heute, morgen gehts weiter hier.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Nicht immer sooo spät!

Nach einem aufreibend und aufregend auf deutschen Autobahnen verbrachten regnerischen Tag bin ich um 22:30 Uhr schließlich zuhause bei meiner Mutter angekommen. Mein besonderer Dank gilt hierbei einem älteren Herrn aus Birkenfeld bei Idar-Oberstein, früher selbst Tramper, der mich von Siegburg bis Bad Camberg mitnehm und mir viel von den Entwicklungen in der Filmbranche erzählen konnte, für die er lange Zeit tätig war; er gilt auch dem promovierten Chemiker, der mich bis Bruchsal mitnahm und durch den ich neue Einblicke in molekulare Welten erhielt; er gilt auch den beiden jungen Postgraduierten, die mich bis zum Stuttgarter Flughafen mitnehmen konnten und mit denen ich viel über Waldorfpädagogik und Tramperfahrungen austauschen konnten - Leonie und Stefan: nicht zuletzt gilt er aber auch meiner Mutter, die mich um 22:00 Uhr noch in Sulzbach abholte.

Damit kann ich abhaken: - Mutter trampend besuchen über die Weihnachtsfeiertage (12:00).
...wobei ich erst gegen 13:30 Uhran der Autobahnraststätte Siegburg zum Trampen bereitstand.

Im Krankenhaus war ich davor auch, allerdings kam da zeitlich einiges durcheinander: Als ich 10:45 dort ankam, war die vielbeschäftigte Tochter bereits wieder unterwegs und die Ersatz-Großmutter (könnte ich sie nicht mit E-GroMu bzw. Egromu abkürzen? Sie würde mir das doch hoffentlich nicht verübeln...) nicht in ihrem Zimmer aufzufinden. Später stellte sich heraus, dass ich nicht gut genug gehorcht habe, als ich klopfte, denn sie sagte, sie hätte mich gehört und hereingebeten. Sie war allerdings dann doch beim Röntgen, zuletzt aber konnte ich sie sprechen, wir konnten unsere Gaben austauschen und uns eine schöne Weihnachtszeit wünschen. Trotz ihres spürbaren Geschwächtseins und der umgebenden Krankenhausathmosphäre kam eine schöne, bewegende Stimmung zustande, die mich bis zum baldigen Wiedersehen nähren wird.

Morgen steht an:
- Weihnachtsbaum besorgen (nachmittags mit Mutter)
- Textiles Werken (vormitags und abends)
- musikalische Experimente mit ALS und Steinberg (vormittags und abends)
- restliche Geschenke verpacken (vormittags).

Mitternacht ist bereits überschritten, ich mache die Äuglein zu, bin müde und geh zur Ruh' - auf dem üblichen Behelfsbett im Wohnzimmer - "couchsurfen" bei Mutter.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Neuer Anfang?

"So, ab jetzt wird sich etwas ändern."

Wer hat sich das nicht schon alles gesagt, vielleicht schon mehrfach? Ich auf jeden Fall. Und gehalten hat es... nun ja... vielleicht ein paar Tage, ein paar Wochen, selten ein paar Monate.
Aber dieses Mal möchte ich diesen Blog nutzen, um etwas Organisation, Disziplin und Struktur in meine Gedanken, meine Projekte, kurz: mein Leben zu bekommen.

Inspiriert zu diesem Neu-Auftakt des Bloggens wurde ich durch den Spielfilm "Julie und Julia", den mir Frau B., ich nenne sie hier gern meine "Ersatz-Großmutter", kurzlich als sehenswert empfohlen hatte. Julie versucht hierbei, ein ehrgeiziges Projekt mithilfe eines Blogs und, ganz wichtig, einer Deadline durchzuziehen.

Deadlines, das bräuchte ich. Projekte und Ideen habe ich genug, da bräuchte ich eher etwas Reduzierung, selbst wenn mir dies schwerfallen wird.

Ich werde einmal auflisten, was ich momentan für Projekte habe und welche Deadlines und Ziele ich mir dafür vorstelle:

- Musikproduktion - diverse Songrümpfe sind vorhanden, aktuell "Auld Lang Syne" in einer Fassung als Thema mit Variationen. Hierfür sollte die Deadline Neujahr sein. Ziel wäre ein kleines Standbein als Musikproduzent, nicht hauptberuflich.

- Konditorhandwerk - nach vorweihnachtlicher Bäckerei und gutem Feedback kam vor allem von meiner Ersatz-Großmutter die direkte Aufforderung, dies zu professionalisieren. Direktes Angebot von ihrer Tochter, Chocolatier-Produkte meinerseits einem Profi vorzustellen. Es sei DIE CHANCE schlechthin, die ich nicht ungenutzt verstreichen lassen dürfe. Bisher eine eigene Version von Dominosteinen, wunderbare Christstollen, Experimente mit Schokolade und Pralinen, jedoch noch keine vorzeigbaren Ergebnisse darin. Über eine Deadline kann ich nicht viel sagen, da mir noch nicht klar ist, was ich dort vorlegen möchte: Dominosteine könnte ich direkt abliefern bzw. relativ leicht und schnell nachliefern. Meine bisherigen Schokolade-Experimente sind noch nicht so weit bzw. ein Teil davon könnte mit dazukommen. Vielleicht liefere ich heute oder morgen das ab was ich habe und setze die Deadline demnach auf morgen. Ziel wäre es, als Chocolatier ein kleines, semi-professionelles Standbein zu erlangen.

- Kunsthandwerk - hierunter fällt zunächst einmal alles, was ich so an Basteleien mache. Zur Zeit sind das im Textilhandwerk ein Humor-Quilt in einer ganz eigenen Technik, diverse Strick- und Häkeldinge für Angehörige und hoffentlich bald mein Zelt-Projekt. Außerdem möchte ich vorerst auch diverse Löt- und metallverarbeitende Basteleien, technische "Erfindungen" und weitere Kunstideen unter dieser Überschrift zusammenfassen. Deadlines wären für den Quilt Silvester, ebenso für die Strick- und Häkeldinge. Für das Zelt-Projekt setze ich mal vorsichtig Ende April an, alles Weitere steht noch in den Sternen und ist abhängig von meinem bisherigen Vorankommen. Dies alles sollte vorrangig den Charakter eines Hobbies haben und wäre höchstens partiell für eine berufliche Entwicklung geeignet bzw. wäre dies sehr stark von meinem jeweiligen Erfolg abhängig.

- Interkulturalität - hierunter fällt alles, was mit Sprachen, Reisen und einem internationalen Arbeitsfeld zu tun hat. Derzeit habe ich vor, für Englisch, Französisch und auch für Chinesisch ein international anerkanntes Sprachdiplom zu erwerben. Für Englisch wäre dies z.B. das CPE, für Französisch das DALF C1 und für Chinesisch HSK Stufe 3 oder 4. Die jeweiligen Niveaus traue ich mir zu, müsste mich aber dafür etwas intensiver vorbereiten. Als Reise steht Rom in den ersten Januarwochen schon fest, die zugehörige Unterkunft hoffentlich auch bald. Weitere Reisen sind vorerst noch nicht konkret geplant, aber natürlich immer willkommen. Ein internationales Arbeitsfeld habe ich noch nicht wirklich betreten, stehe aber entsprechend in Kontakt. Deadlines jeweils: Termine für die Sprachdiploma suchen bis Ende Januar, Diploma erwerben bis Oktober/November 2012, wobei das DALF oberste Priorität haben sollte. Hinsichtlich des internationalen Arbeitsfeldes steht zunächst eine Reaktion von anderer Seite aus. Ich für meinen Teil sollte allerdings am Ball bleiben und weiter in vielen Richtungen die Augen und Ohren offenhalten. Alles zusammen soll der Entwicklung eines beruflichen Standbeines dienen, das ich mit meinem bisherigen, der Pädagogik, gern verbinden würde.

- Sport - Capoeira, Klettern, Zirkeltraining und Radfahren, hoffentlich bald mehr Schwimmen. Später mehr dazu...

Es ist viel an Vorhaben und auch ist alles noch ganz und gar nicht klar geordnet. Ich verspreche Besserung in Form von Struktur, Ordnung und, ganz wichtig, sichtbaren Ergebnissen.
Jetzt ist es kurz vor Mitternacht, drei Tage vor Weihnachten 2011, und ich fühle mich auf einem guten Weg bis jetzt. Ich drücke mir selbst die Daumen, dass ich das mit dem Bloggen eine große Weile konsequent durchziehen kann, indem ich hoffentlich täglich abends/nachts vor dem Schlafengehen eine ToDo-Liste für meine Vorhaben des folgenden Tages mache und dabei meine abgelaufenen Vorhaben und Ergebnisse kontrolliere. Ich hoffe, in einem Jahr sehen wir uns hier wieder - mit sichtbaren, spürbaren Ergebnissen.

Morgen steht an:
- Ersatz-Großmutter besuchen, kleine Aufmerksamkeiten vorbeibringen und ihrer Tochter ein Pralinen-Sortiment zur Weitergabe überlassen (10:30-11:30).
- Mutter trampend besuchen über die Weihnachtsfeiertage (12:00).

Meine Freundin schläft bereits neben mir. Von meiner geplanten Bloggerei war sie nicht sehr begeistert. Wird Zeit, dass ich mich nun ihr zuwende.

Gute Nacht.