Am nächsten Tag schliefen wir wieder ein paar Minuten länger, hatten ein kurzes Frühstück unterwegs und gingen ein bisschen durch die Parks spazieren, angefangen mit dem Domus-Aurea-Park, der von zahlreichen Hunden und ihren Herrchen in Beschlag genommen war. Weiterhin beschlossen wir, in irgendeinen Bus zu steigen, bis zu seiner Endhaltestelle und wieder zurück zu fahren und so verschiedene Stadtrundfahrten zu machen. Zwischendurch besuchten wir erneut die Via del Corso, hatten eine kleine Portion Pizza, Zwiebel-Tomate und Zucchini, und gönnten uns eine große Portion köstliches Fassi-Eis in den Sorten Nutella, Mandarine, Nuss und Brombeere. Die nächste Busrundfahrt ging überraschend weit aus dem Stadtzentrum hinaus in die Vorstädte, über einen weiten Teil entlang der geplanten und im Bau befindlichen dritten Metrolinie C, und brauchte ziemlich genau eine ganze Stunde für eine einfache Fahrt. Am frühen Abend, so gegen 17.00 Uhr, waren wir wieder im Hostel. Es war eine Spaghetti-Party angekündigt, auf die wir uns freuten, dennoch machten wir uns zunächst den Rest unserer Nudeln mit Soße. Auf dem Zimmer hatten wir inzwischen statt der Argentinerin und Italienerin vom Vortag zwei Chinesinnen und einen Chinesen aus Shanghai und vier Laptops, die alle parallel liefen. Aus der Spaghettiparty wurde nun doch nichts, weil der Koch im Krankenhaus lag, also aßen wir abends noch einen Teil unseres angedachten Frühstücks. Nach einer heißen Dusche und einem Film (Mission Impossible: Phantom Protokoll - ziemlich überdrehter Actionstuss) schlief ich in den Armen meiner Freundin ein mit dem Gedanken, die nächste Nacht wieder in der Heimat zu verbringen.
Per Mobiltelefon
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen